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Homemade Nuss-Nougat-Creme

Große Frühstücksliebe Nutella: Wir machen sie selbst

Am Morgen auf dem Toast zum Frühstück, zum Dippen mit Obst über den Tag und mit dem Löffel direkt aus dem Glas abends auf dem Sofa. Wer liebt ihn nicht, diesen ganz bestimmten Schokoaufstrich? Wohl die meisten von uns, und weil das nun mal so ist, haben wir heute eine healthy-homemade Variante für dich. Weniger Zucker, weniger Konservierungsstoffe, aber den vollen Geschmack und ruck zuck hergestellt mit dem Thermomix.

Hausgemachte Nuss-Nougat-Creme

Wir haben für die Herstellung einen Thermomix verwendet, besitzt du keinen, empfiehlt es sich gleich eine größere Menge herzustellen, um den Aufwand in Grenzen zu halten. Das Rezept reicht hier allerdings schon für 1 Kilogramm.

Zutaten:

  • 140 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 30 g Stevia
  • 200 g Haselnüsse
  • 200 g Blockschokolade
  • 200 g Milch
  • 1 Prise Salz
Für alle Schokoholics eine gesündere Variante zu der bekannten Nuss Nougat Creme
Für alle Schokoholics eine gesündere Variante zu der bekannten Nuss-Nougat-Creme

Zuerst müssen die Haselnüsse geröstet werden, das macht sich am besten im Backofen. Stelle deinen Backofen auf 200 Grad und schiebe dann das Blech mit den Haselnüssen hinein. Wenn die Haselnüsse schön fettig und leicht braun sind, sind sie fertig. Achte darauf, dass die Haselnüsse nicht verbrennen. Nun muss noch der Zucker pulverisiert werden. Gebe dazu den Zucker in den Mixtopf und stellt den Thermomix für 10 Sek auf Stufe 10. Wenn der Zucker fertig ist, gib die Haselnüsse in den Mixtopf hinzu. Jetzt stellst du den Thermomix auf Stufe 7 und mahlst den Zucker und die Haselnüsse, bis daraus eine feucht aussehende Masse entstanden ist. Dabei den Thermomix immer mal wieder anhalten und die Masse mit dem Spatel nach unten schieben. Weiter geht es mit der Blockschokolade, gebe diese in kleinen Stücken in den Mixtopf und zerkleinere diese für 10 Sek auf Stufe 8. Anschließend schiebe mit dem Spatel alles nach unten. Jetzt kannst du alle restlichen Zutaten in den Mixtopf geben und für 5 Minuten auf Stufe 3 bei 50 Grad erwärmen. Die ganze Masse kann nun in Weckgläser aufgeteilt werden. Gelagert werden sollte die Nuss-Nougat-Creme am besten im Kühlschrank, dort hält sie sich etwa 1-2 Monate.

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Schwarzwurzeln – gesundes Wintergemüse

Schwarzwurzel, ist der Spargel des armen Mannes

Im heutigen Blogbeitrag möchten wir dir einmal die Schwarzwurzeln näher bringen, welche als schmackhaftes und nahrhaftes Wintergemüse bis dato noch relativ wenig Einzug in die gesunde Küche gefunden hat.

Schwarzwurzel, Spargel des armen Mannes

Die Schwarzwurzeln haben gelbe Blüten
Die Schwarzwurzel hat gelbe Blüten

Die Schwarzwurzel oder auch der Spargel des armen Mannes findet heutzutage wieder mehr Beachtung. Das Gemüse, welches bis ins 17. Jahrhundert nur als Heilpflanze Verwendung fand, ist als Gemüse auf dem Essenstisch immer beliebter geworden. Die Schwarzwurzel wird meistens im Oktober geerntet und man kann sie bei uns bis in den April hinein frisch im Geschäft beziehen. Neben der Wurzel lassen sich auch die Bestandteile der Blätter und Knospen in Salaten verwenden.

Nährwerte der Schwarzwurzel

Die Schwarzwurzel hat sehr interessante Nährwerte: Auf 100 g der Wurzelleckerei kommen gerade einmal 17 Kalorien, diese sich aus ca. 2 g Kohlenhydraten, 1,3 g Protein und 0,2 g Fett zusammensetzen. Die Schwarzwurzel ist ein überaus wertvolles Wintergemüse. Sie hat einen hohen Anteil an Vitamin E und Mineralstoffen, wie Eisen und Kalium. Bei dem nur geringen Energiegehalt von 17 Kalorien auf 100 g Schwarzwurzel ist sie ein guter Ballaststofflieferant. Die Schwarzwurzel ist leicht verdaulich und versorgt den Körper mit wichtigem pflanzlichen Protein.

Wie verarbeite ich Schwarzwurzeln?

Zum Schälen der Schwarzwurzel empfehlen sich Gummihandschuhe. Die Hände verdrecken und verkleben nicht. Für das einfachere Entfernen der Schale kann man die Schwarzwurzeln für 20 Minuten in mit Essig und Kümmel versetztem Wasser kochen. Wenn man die geschälten Schwarzwurzelstücke gerne in einer ansehnlichen, hellen Farben auf dem Teller verzehren möchte, dann empfiehlt es sich, dem Kochwasser etwas Mehl hinzuzufügen. Der austretende Milchsaft wird damit neutralisiert und die Schwarzwurzeln behalten ihre helle Farbe.

Zu was passen Schwarzwurzeln?

Die Schwarzwurzeln lassen sich gut zu einer schmackhaften Suppe verarbeiten
Die Schwarzwurzel lässt sich gut zu einer schmackhaften Suppe verarbeiten

Hier ist natürlich immer der eigene Geschmack gefragt. Schwarzwurzeln eignen sich grundsätzlich zu Salaten, als Beilage oder auch in der Suppe. Hier findest du ein paar Anregungen für leckere Schwarzwurzelrezepte. Wir wünschen dir viel Spaß beim Kochen mit dem Wintergemüse.

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Mandelmus – Gesundes aus der Mandel

Mandelmus einfach und schnell selbst hergestellt

Im heutigen Blogbeitrag wollen wir uns einmal mit einem winterlichen Steinobst beschäftigen. Mandelmus – Gesundes aus der Mandel und wie man es schonend selbst herstellen kann.

Wo kommt die Mandel denn eigentlich her?

Die Mandel zählt, ebenso wie Aprikose und Pfirsich, zu den Steinobstsorten und wächst am Baum. Dieser fühlt sich in mediterranem Klima am wohlsten, wächst aber auch in unseren Regionen gut kommt mit extremer Trockenheit sehr gut zurecht. Für Bienen ist der Mandelbaum sehr interessant, da er sehr lange Pollen spendet.

Mandelbaum in voller Blüte
Ein Mandelbaum in voller Blüte

Warum ist die Mandel so gesund?

Die Mandel ist in erster Linie sehr interessant für gesundheitsbewusste Menschen, da sie mit 19 % Eiweiß zu den proteinreichen Lebensmitteln zählt. Darüber hinaus hat die Mandel viele ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Die Vitamine B und E sind besonders gut in der Mandel vertreten. Bereits wenige Löffel eines hochwertigen Bio-Mandelpürees decken einen Großteil des täglichen Mindestbedarfs an Magnesium. Da gleichzeitig Calcium im richtigen Verhältnis enthalten ist, können beide Mineralstoffe vom Körper perfekt aufgenommen und verwertet werden. Vitamin E bewahrt uns vor freien Radikalen und schützt gleichzeitig, die in der Mandel enthaltenen freien Radikale vor der Oxidation.

Gesunde Mandeln
Mandeln sind die perfekte Ergänzung zu einer gesunden, ausgeglichenen Ernährung

Mandelmus selbst herstellen

Das Mandelmus kann man in einem Thermomix sehr gut und kostengünstig herstellen. Man kauft am besten ganze Mandeln und blanchiert diese. Im Anschluss entfernt man von jeder Mandel die Haut und lässt diese dann auf einem Tuch trocknen. Will man den Vorgang der Trocknung beschleunigen, dann kann man das auch bei niedriger Hitze im Backofen durchführen. Will man sich das alles sparen, dann kann man auch gleich blanchierte Mandeln kaufen, was natürlich etwas mehr kostet. Die Mandeln kommen am besten mit etwas Mandelöl in den Thermomix und werden zuerst bei hoher Stufe püriert. Mit dem Spatel schiebt man nun die Masse wieder nach unten und wiederholt den Vorgang bei niedriger Umdrehungszahl. Es ist wichtig, dass die Masse nicht über 40 Grad erhitzt, da sonst viele gesunde Inhaltsstoffe kaputt gehen. Es empfiehlt sich den Thermomixbehälter zwischen den Mahlvorgängen in kaltes Wasser zu stellen, sodass die gesamte Masse abkühlen kann. Wiederhole das so lange, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Das folgende Video zeigt dies noch einmal in Kurzform. Viel Spaß beim Nachmachen.

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Unterschied zwischen Mandarine und Clementine

Mandarine oder Clementine

Im heutigen Blogbeitrag wollen wir dir den Unterschied zwischen der Mandarine und der Clementine erklären. Wo kommen beide her, wer war zuerst da und was sind die wesentlichen Unterschiede zwischen beiden Früchten. Jetzt in der bevorstehenden Weihnachtszeit, erfreuen sich beide wieder zunehmender Beliebtheit.

Clementinen unterscheiden sich von Mandarinen
Clementinen unterscheiden sich von Mandarinen nur minimal.

Mandarine, ein chinesisches Urgestein

Die Mandarine hat ihren Ursprung in China, wo sie bereits im 12. Jahrhundert v.Chr. kultiviert worden ist. Ihr Name leitet sich von hochrangigen Staatsbeamten in China ab, diese wurden dort Mandarin genannt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Mandarinen nach Europa mitgebracht. Die Mandarine ist in der Pflege und Aufzucht relativ unempfindlich und lässt sich auch bei uns kultivieren, bspw. in einfachen Pflanzenkübeln. Die Mandarine besteht im Inneren aus neun Fruchtsegmenten, die mit dünnen Häutchen voneinander getrennt sind. Mandarinen haben Kerne in ihrem Fruchtfleisch.

Clementine, ein mediterraner Nachkomme

Die Clementine ist ein ganz junger Nachkomme der Mandarine. Die Clementine entstand aus einer Zufallskreuzung zwischen einer Mandarine und einer Bitterorange. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde diese Entdeckung von einem in Algerien lebenden Mönch, namens Bruder Clément, gemacht. Die Clementine hat in ihrem Inneren 8 bis 12 Fruchtsegmente und besitzt wenige bis fast gar keine Kerne. Die Kultivierung der Clementine ist sehr einfach. Durch ihre große Kälteresistenz, kann sie in noch kälteren Regionen angebaut werden als die Mandarine. Die Hauptanbaugebiete der Clementine sind heutzutage jedoch in Frankreich, Algerien und Florida.

Clementine, ein leckerer Nachkomme
Clementine, ein leckerer Nachkomme der Mandarine

Vitamine und Mineralien im Vergleich

Da die Clementine quasi ein Nachkomme der Mandarine ist, kann man sich ausrechnen, dass der Unterschied hier nicht besonders groß ausfallen wird. Beide Früchte beinhalten fast die gleichen Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen. Die Clementine besitzt lediglich beim Vitamin C und bei der Folsäure eine etwas größere Menge, die man hier nennen könnte. Schaut man sich dazu noch die Makronährstoffe an, sieht man auch hier, dass diese nahezu identisch sind.

Mandarine oder Clementine, wer ist nun besser?

Diese Frage kann man natürlich nicht beantworten, da die Unterschiede zu gering sind. Die Clementine ist im Geschmack etwas süßlicher, hat weniger bis gar keine Kerne und ihre Haltbarkeit ist länger als bei der Mandarine. Das sind eventuell Punkte, die für die Clementine sprechen. Ohne die Mandarine, gäbe es die Clementine allerdings gar nicht. Entscheide selbst, was dir besser schmeckt.

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Lecker Riesenkürbis

Wir stellen vor: Das herbstliche Gemüse, der Hokkaido Kürbis

In unserem heutigen Blogbeitrag wollen wir uns mit der Kürbispflanze und deren Früchte auseinandersetzen, die gerade jetzt Hochkonjunktur haben. Besonders interessant ist der Riesenkürbis, den wir heute vorstellen.

Was ist ein Riesenkürbis?

Die Kürbisse bilden eine Pflanzengattung aus der Familie der Kürbisgewächse.
Die Kürbisse bilden eine Pflanzengattung aus der Familie der Kürbisgewächse.

Der Riesenkürbis, im Lateinischen auch Cucurbita maxima genannt, ist eine kultivierte Pflanzenart aus der Gattung der Kürbisgewächse und trägt die größten Früchte des Pflanzenreichs. Der Riesenkürbis hat einen weichen Fruchtstiel und sein Stängel ist ebenfalls weich und rund. Die Laubblätter sind ebenfalls sehr angenehm weich. Zu den wohl bekanntesten Kürbissen dieser Art gehört der Hokkaidokürbis.

Der Hokkaidokürbis

Das Außergewöhnliche beim Hokkaidokürbis, im Gegensatz zu anderen Kürbissorten, ist die Essbarkeit der relativ dünnen Schale. Der Hokkaidokürbis hat ein durchschnittliches Gewicht von 0,5 – 1,5 kg und kann bis auf seinen kernigen Inhalt komplett verzehrt werden. Dafür muss er allerdings gekocht oder gebacken werden. Das Fruchtfleisch hat ein nussiges Aroma und eine angenehme Konsistenz beim Verzehr. Nach der Trocknung lassen sich sogar die Kerne des Hokkaidokürbisses verzehren. Die orange Frucht eignet sich für Aufläufe, Suppen oder auch als Beilage, ähnlich wie Kartoffeln in Form von Kürbisstreifen.

Wie sind seine Nährwerte?

Der Hokkaidokürbis ist ein idealer Bestandteil in einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Auf 100 g des feinen Kürbisses kommen gerade einmal 67 Kalorien, die sich hauptsächlich aus Kohlenhydraten zusammensetzen. Er besitzt immerhin noch fast 2 g Protein und so gut wie kein Fett. Darüber hinaus ist er voll von Vitaminen und Mineralien.

Wie mache ich mir einen schmackhaften Hokkaidokürbis?

Der Kürbis eignet sich sehr gut um ihn im Ofen zu garen.
Der Kürbis eignet sich sehr gut, um ihn im Ofen zu garen.

Die Möglichkeiten einen Hokkaido schmackhaft zuzubereiten sind quasi grenzenlos. Man kann sich beispielsweise leckere Hokkaido-Chips mit wenig Aufwand zubereiten oder ihn auch Füllen und im Backofen zubereiten. Eine zeitlose Variante sind natürlich auch die Kürbisstreifen, im Ofen gebacken. Diese passen wunderbar zu Fleisch oder auch in Kombination mit einem herzhaften Kräuterquark oder ein herzhaft veredelter Skyr. Egal wie du deinen Kürbis zubereiten wirst, wir wünschen guten Appetit.