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Drei Fastenmethoden die funktionieren

Viva Figura zeigt dir wirkungsvolle Fastenmethoden

Die Fastenzeit gibt es nicht nur in der Religion, sondern auch als Bestandteil moderner Ernährungsformen. Im heutigen Blogartikel wollen wir uns einmal mit einer interessanten Ernährungsform beschäftigen, dem intermittierenden Fasten. Beim intermittierenden Fasten, also unterbrochenen Fasten, gibt es verschiedene Ansätze, wie lange die Zeitspanne des Fastens beträgt und die der Nahrungsaufnahme. Wir stellen dir drei Fastenmethoden vor.

Die Leangains Fastenmethode

Leangains Methode oder 16/8 Variante
Essen nach der Uhrzeit.

Bei der Leangains Methode – auch 16/8 Variante genannt – nimmt man über einen Zeitraum von 8 Stunden Nahrung zu sich und fastet über eine Zeitspanne von 16 Stunden. Dann folgt wieder eine Phase der Nahrungsaufnahme usw. Die Fastenzeit bei dieser Methode beträgt 16 Stunden. In diesem Zeitraum sollte am besten auch die Trainingseinheit fallen, dass man im Anschluss im besten Fall auch essen kann. Falls dies nicht möglich ist, gibt es hierbei natürlich auch andere Möglichkeiten. An Trainingstagen darf der Kohlenhydratanteil in der Nahrung höher sein, an trainingsfreien Tagen dafür dann wieder etwas niedriger. Der Proteinanteil in der Nahrung bleibt immer hoch und der Fettanteil moderat. Die Leangains Methode eignet sich vor allem für diejenigen, die Körperfett reduzieren möchten und die Muskelmasse erhalten wollen. Alternativ kann man auch einen Muskelaufbau anstreben mit geringem Fettzuwachs oder – abbau.

Die eat-stop-eat Methode

eat-stop-eat Methode
Essen und Nichtessen im Wechsel.

Bei der eat-stop-eat Methode isst man über einen Zeitraum von 24 Stunden, gefolgt von einem 24-stündigen Fastenrhythmus. Dann beginnt es wieder von vorne. Allerdings solltest du beachten, dass du die Mehtode nur an maximal zwei Tagen pro Woche umsetzt und niemals an aufeinanderfolgenden Tagen. Der Vorteil dieser Fastenmethode liegt darin, dass du am normalen Tag deine Auswahl an Nahrungsmitteln und die Größe der Gerichte nicht ändern musst.

Die Warrior Methode

Warrior Diät als Fastenmethode
Nur vier Stunden Zeit, um zu essen.

Bei der Warrior Methode wird am Extremsten vorgegangen. Man befindet sich in einem 24-stündigem Zyklus, d.h. auf eine Fastenperiode von 20 Stunden folgt ein vierstündiger Zeitraum, in dem extrem gegessen werden darf. Danach beginnt wieder die nächste Fastenperiode. Die Besonderheit hierbei ist, dass man während der Fastenperiode auch Gemüse, Obst und Säfte trinken darf. Demzufolge entspricht sie nicht den vorher genannten Fastenmethoden.

Vorteile des intermittierenden Fastens

Durch die langen Zeiträume des Fastens, soll sich die Insulinsensivität des Körpers deutlich verbessern. Dadurch soll der Insulinausstoß im Körper deutlich niedriger ausfallen und stabiler sein. Auf den Wachstumshormonhaushalt soll intermittierendes Fasten ebenfalls einen positiven Einfluss haben. Studien konnten belegen, dass der Ausstoß an Wachstumshormonen nach Fastenperioden signifikant gestiegen ist. Wachstumshormone fördern den Muskelaufbau, regulieren den Körperfettgehalt und tragen zur Knochengesundheit bei.

Psychologisch gesehen kann intermittierendes Fasten ebenfalls vorteilhaft sein

Durch die langen und oft wiederkehrenden Fastenperioden lernt man bewusster und disziplinierter zu leben. Man lernt, Versuchungen zu widerstehen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Viele Menschen berichten weiterhin, dass sie in Fastenzeiten deutlich fokussierter und leistungsfähiger sind.

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