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Warum du mindestens einmal pro Jahr fasten solltest

Fasten

Der eigentliche Hintergrund vom Fasten ist ein religiöser: durch den bewussten Verzicht von Genussmitteln bis zum Osterfest rückt man den Glauben und die Besinnlichkeit wieder in den Mittelpunkt. Diese Vorbereitung beginnt 40 Tage vor Ostern am Aschermittwoch und endet an Gründonnerstag. Doch nicht nur langes intensives Fasten wie diese erfüllen ihren Zweck. Auch kurze Phasen ohne Essen tun gut. So genügt es oft schon, ab und zu mal einen Fastentag in der Woche einzulegen oder gar nur ein paar Stunden am Tag. Lies hier mehr dazu. Die wichtigste Botschaft aus den Forschungsinstituten lautet hier: Nicht die Kalorien auf dem Teller zählen, sondern die Stunden ohne Nahrung. 

Egal wofür du dich entscheidest, bei fast allen Fastenarten gilt: Verzichte auf Überflüssiges, aber gib deinem Körper trotzdem, was er braucht. Das heißt, dass mindestens der Grundumsatz gedeckt sein sollte – sprich die Menge an Energie, die der Körper in Ruhe für die Aufrechterhaltung aller Funktionen benötigt. Zusätzlich ist es wichtig, während der Fastenzeit regelmäßig und ausreichend viel zu trinken. Für eine gesunde Person liegt die Empfehlung bei 30 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht und pro Tag. Auch ausreichend Schlaf ist essenziell für die Gesundheit während des Fastens – mindestens sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht. Denn je nach Fastenart kann das Immunsystem in den ersten Wochen geschwächt sein.

Doch wozu das Ganze? Wie haben dir eine kurze und knappe Liste zusammengestellt, die dich überzeugen wird, mindestens einmal pro Jahr fasten zu wollen.

Fasten…

  • … steigert aus psychologischer Sicht durch den bewussten Verzicht das eigene Selbstvertrauen und die Disziplin.
  • … besitzt einen genialen Nebeneffekt: Da die Kalorienzufuhr durch Flüssignahrung drastisch reduziert wird, purzeln die Kilos nur so.
  • … entgiftet das Organsystem und sorgt somit für einen stabilen Kreislauf.
  • … lässt dich insgesamt fitter, wohler und weniger müde fühlen.
  • … lässt das Gehirn Glückshormone ausschütten.
  • … wirkt verjüngend und regenerierend.
  • … regt spezielle Reinigungsmechanismen im Körper an.
  • … hemmt Entzündungen.
  • … senkt hohen Blutdruck.
  • … kann unter Umständen bei Krebsleiden helfen.
  • … hilft dabei, den vollen Genuss wahrzunehmen.
  • … regt in Verbindung mit Bewegung den Lymphfluss im Körper an. Das sorgt dafür, dass das Gewebs- und Zellwasser gereinigt und ausgetauscht wird.