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Matcha Tee als Alternative zu Kaffee

Japanischer Matcha Tee Alternative zu Kaffee

Im heutigen Blogbeitrag beschäftigen wir uns mit einem gesunden Wachmacher, der von Attila Hildmann gerne auch als grünes Kokain bezeichnet wird, dem Matcha Tee. Matcha ist ein Grüntee, der aus dem komplett zermahlenen Blatt der Grünteepflanze hergestellt wird. Seine Wirkungen als Wachmacher, sowie auf Gesundheit und Wohlbefinden, wollen wir in diesem Blogbeitrag näher betrachten.

Geschichte vom Matcha Tee

Die Zubereitung des Matcha Tees ist wahrscheinlich auf das 6. Jahrundert zrück zu führen und hat seine Ursprünge in China. In der traditionellen chinesischen Medizin wurden die Teeblätter zu Heilzwecken zermahlen, mit Wasser aufgegossen und getrunken. Diese Medizin wurde hauptsächlich in buddhistischen Klöstern hergestellt. In China geriet Matcha im Laufe der Jahrhunderte in Vergessenheit, wurde jedoch von Buddhisten in Japan weitergepflegt.

Wie wird Matcha überhaupt hergestellt?

Matcha Tee Anbaugebiet China
Eine beeindruckende Landschaft, zeigt sich im chinesischen Anbaugebiet.

Matcha ist ein Schattentee. Vier Wochen vor der Ernte werden die Teeblätter mit lichtundurchlässigen Netzen überspannt. Diese filtern 90% des Sonnenlichtes weg. Die Teepflanze reagiert darauf und schraubt die Produktion von Chlorophyl immens nach oben. Der Aufbau von Aminosäuren im Teeblatt steigt an und es entsteht der für Matcha charakteristische zart-süßliche Geschmack. Für die Matchatees werden von der Teepflanze lediglich die oberste Knospe und zwei Teeblätter geerntet. Diese werden nach der Ernte so schnell wie möglich gedämpft, damit sie frisch und grün bleiben und seine Polyphenole und Vitamine behalten. Nach dem Dämpfen, Sortieren und Blenden, werden die Blätter gemahlen. Dies geschieht mit Granitmühlen und ist ein sehr feiner und komplexer Prozess. Diese Granitmühlen schaffen es, pro Stunde etwa 30g feinsten Matcha Tee herzustellen.

Ist Matcha ein Wachmacher?

Matcha Tee ist definitiv ein Wachmacher. In einer Portion Matcha Tee (1g Matcha auf 80ml Wasser) enthalten etwa 30mg Teein oder Koffein (auch enthalten in Kaffee). Dies führt dazu, dass der Matcha Tee die Konzentrationsfähigkeit steigert und angenehm wach macht. Weiterhin sorgt das Tannin im Matcha Tee dafür, dass das Teein verzögert im Körper abgegeben wird und man somit lange und angenehm wach bleibt.

Wie ist die Zubereitung?

Die schonende Zubereitung wird in diesem Video sehr anschaulich dargestellt. Viel Spaß beim Trinken.

 

4 Gedanken zu „Matcha Tee als Alternative zu Kaffee

  1. Sehr interessanter Vergleich mit dem grünen Kokain.

    Denke, dass der gut zutrifft. Gut, dass man auch mit mehreren Kilos davon angehalten werden kann und man nicht ins Gefängnis muss.

    Gruß Timo

  2. Hi cooler Artikel über Matcha Tee als Alternative zu Kaffee. Ich habe als Ergänzung dazu einen Artikel auf http://www.wachmacher-test.de über 15 weitere Wachmacher und Kaffeealternativen neben Matcha Tee geschrieben. Ich kann mir gut vorstellen, dass es Thematisch für den ein oder anderen passt.

    Beste Grüße,
    André

    1. Hallo André,
      danke für deinen Tipp. Wir werden uns deine Seite ansehen und sicherlich weitere Beitragsideen finden.
      Gruß von
      Viva Figura

      1. Hallo, Danke für das Feedback.
        Ich komme auch gern häufiger vorbei.

        André

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